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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen regelmäßig aktuelle Informationen rund um das Thema RFID und NFC geben.




WDR, Sendung Markt: Kleidungsstücke mit RFID-Schnüffelchips verwanzt

Mit einer spektakulären Aktion weist der FoeBuD auf die unsichtbare Gefahr hin.

Was zur Optimierung der Logistik gedacht ist, wird zur Gefahr für Kundinnen und Kunden, wenn es in der Kleidung bleibt: Wo immer ein entsprechendes Lesegerät angebracht ist, werden - unbemerkbar - die Daten der Chips ausgelesen - und wiedererkannt. Das machte der FoeBuD bei einer spektakulären Aktion deutlich: Die Aktiven lassen mittels eines handelsüblichen Lesegerätes die versteckten Chips in der Kleidung aus und projizierten die Inhalte, für alle lesbar, auf eine überdimensionale Sprechblase. Viele Passantinnen und Passanten fragten neugierig nach und wurden von den FoeBuD-Aktiven über RFID in Kleidung aufgeklärt.

Der FoeBuD fordert erstens, sämtliche Funketiketten an der Kasse oder vor dem Versand physikalisch zu entfernen und zweitens eine entsprechende verpflichtende Gesetzgebung auf EU-Ebene.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:
https://www.foebud.org/rfid/wdr-sendung-markt-kleidungsstuecke-mit-rfid-schnueffelchips-verwanzt




Per Funk einkaufen - Neue Geldchip-Funktion auf Konto-Karten

Neue Chance für das unbeliebte Zahlungsmittel in Deutschland: Die Sparkassen rüsten ihre Geldkarten mit einem NFC-Funkchip nach. Werden die Kunden dieser Technik trauen?

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:
http://taz.de/Neue-Geldchip-Funktion-auf-Konto-Karten/!85101/




Der folgende Artikel wurde uns mit freundlicher Genehmigung von MIND-Magazin.de zur Verfügung gestellt. Quelle: RFID - Die intelligenten Schnüffelchips

RFID - Die intelligenten Schnüffelchips


Diese Technik steckt dahinter

RFID steht für Radio Frequency Identification, zu Deutsch Identifizierung mit Hilfe von Radiowellen. Ein RFID-System besteht aus vielen Transpondern (auch Funk- oder RFID-Chips genannt), die an den jeweiligen Objekten befestigt sind, aus dazugehörigen Lesegeräten und einem Rechner mit Datenbank, der die Daten verarbeitet.

Das Auslesen funktioniert anders als bei herkömmlichen Barcodes ohne Berührung, Lichtstrahl oder Piepsen - der Betroffene bekommt nichts mit. Und mit Hilfe eines RFID-Chips lassen sich viel mehr Daten speichern.

Sogar unsichtbar: Grundsätzlich besteht ein Transponder aus einem Prozessor, einer Antenne und gegebenenfalls einer Energiequelle. Dennoch sind RFID-Chips nicht immer als solche zu erkennen. Sie lassen sich beispielsweise auch - von außen unsichtbar - in Kreditkarten einbauen oder als nur wenige Milligramm schwere Sender zu Forschungszwecken an Insekten befestigen.

Passive Chips: Bei den Transpondern lassen sich aktive von passiven unterscheiden. Die passiven, die nur wenige Cent kosten, enthalten keine eigene Stromquelle und werden durch das elektromagnetische Feld des Lesegeräts gespeist (Induktionsladung). Hier strahlt das Lesegerät ein Signal aus, das der Transponder verändert zurücksendet. Abhängig von den zu übertragenden Daten findet eine unterschiedliche Modulation statt. Die Reichweite beträgt nur einige Zentimeter, maximal einen halben Meter.

Aktive Chips: Diese Modelle besitzen eine eigene kleine Energiequelle. Sie werden jeweils durch ein Lesegerät aktiviert, das sich in der Nähe befindet. Die Chips strahlen dann selbständig ein elektromagnetisches Feld bestimmter Wellenlänge und Frequenz aus. Sie verfügen über eine deutlich größere Reichweite: Diese kann mehrere hundert Meter betragen. Ihre Reichweite ist bauart- und frequenzabhängig wenige Millimeter bis 100 Meter und hängt vor allem von der Sendeleistung des Lesegeräts und den verwendeten Antennen ab.


Wie kommt man auf die Idee von RFID?

RFID basiert auf der Technik zur Freund-Feind-Erkennung von Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Seit den 1950er-Jahren wurde sie auch in der zivilen Luftfahrt eingesetzt.

Die Erfindung des integrierten Schaltkreises 1958 ermöglichte kommerzielle RFID-Anwendungen. Solche Transponder brauchten keinen eigenen Strom mehr und waren klein genug zur Befestigung an Textilien.

In den 1970er- und 1980er-Jahren erprobte die Wirtschaft weitere RFID-Anwendungen, etwa zur Tierkennzeichnung, in der Containerlogistik und der automatischen Fertigung.

Die Mautbetreiber entdeckten das Potenzial der RFID in den 1990er-Jahren. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steigt die Zahl der Anwendungen rasant. Aber noch längst sind nicht alle Einsatzgebiete erschlossen.

RFID-Tags können als Etikett zum Aufkleben oder Einnähen, als robuster Block oder als Glaskapseln zum Injizieren realisiert und sogar aufgedruckt werden. RFID-Tags sind überall einsetzbar, wo automatisch gekennzeichnet, erkannt, registriert, gelagert, überwacht, transportiert wird - auch unter extremen Bedingungen.

Der Preis behindert noch die Verbreitung. Branchenkenner erwarten aber bis 2015 Kosten von 1 Cent pro Chip.

Das Potential der RFID-Technologie ist enorm.


Exkurs: Neulich im Jahr 2015

Morgens um 6.00 Uhr klingelt der Wecker von Laura, die einen 8-jährigen Sohn hat. Sie steht auf und geht ins Bad, um sich fertig zu machen. Als sie aus der Dusche kommt und in die Küche läuft, sieht sie auf dem digitalen Kühlschrank den heutigen Einkaufszettel, der sich aus den im Haushalt fehlenden Materialien selbstständig generiert.

Nach dem Frühstück bringt sie ihren Sohn Calvin mit dem Auto zur Schule. Als Calvin vor dem Schultor steht, öffnet sich dieses automatisch. Das digitale Lesegerät hat den, mit einem RFID-Chip versehenen Schülerausweis von Calvin erkannt und ihn als Schüler dieser Schule identifiziert. Zusätzlich wurde sein Gesicht am Eingangstor gescannt, so dass keine schulfremden Personen das Gelände betreten können. Der Sicherheit wegen!

Gleichzeitig erscheint im Blackberry seiner Lehrer eine Notiz, dass er das Schulgelände betreten hat. Zusätzlich haben die Lehrer grundsätzlich die Möglichkeit zu kontrollieren wann und mit wem, welcher Schüler sich im Schulgelände bewegt.

Nachdem sie ihren Sohn abgesetzt hat fährt sie zum Supermarkt. Dort angekommen nimmt sie sich einen Einkaufswagen, der sie persönlich begrüßt, da er ihre Kundenkarte erkannt hat. Auf dem Display erscheint ihr Einkaufszettel, den ihr Kühlschrank am Morgen erstellt hat. Die Informationen der Kundenkarte werden mit dem Einkaufszettel verknüpft und schon erscheint auf dem Display eine Übersicht des Supermarktes, wo sie die von ihr aus bevorzugten Produkte finden kann und mit dem entsprechenden Weg dorthin. Auch werden drei andere Routen durch den Supermarkt angeboten, die an aktuellen Sonderangeboten vorbei führen bzw. an Produkten, die sie in letzter Zeit des Öfteren gekauft hat. Als sie merkt, dass alle Routen an den Schokoladeregalen und am Schnapsregal vorbeiführen, hält sie kurz inne und stellt fest, dass sie in letzter Zeit wirklich zu viel davon konsumiert hat. Sie beschließt, sich in dieser Hinsicht zu beschränken.

Als sie Richtung Kasse unterwegs ist, sieht sie, wie ein junger Mann eine Flasche Rasierwasser in Alufolie einwickelt und diese in seine Tasche gleiten lässt. Sie denkt sich, dass das wahrscheinlich der einzige Weg ist, um etwas zu klauen, wenn man versucht, die Funkwellen der RFID-Chips zu blocken. Sie denkt noch einen Moment darüber nach und als sie weiterlaufen möchte sieht sie auch schon einen Verkäufer auf den Mann zukommen, da sein Diebstahlsversuch durch die Überwachungskamera gefilmt wurde. Dieser nimmt dem Kunden seine Kundenkarte ab und geleitet ihn zum Ausgang. Ab sofort wird es diesem Mann nicht möglich sein in den Supermarkt zu gehen, da man dort ohne Kundenkarte keinen Zutritt mehr hat. Der Sicherheit wegen!

An der Kasse schiebt Laura einfach ihren Einkaufswagen vorbei. Die Waren werden automatisch gescannt und der Kaufpreis von ihrem Konto abgebucht.

Nachdem sie alle Einkäufe verstaut hat, macht sie sich auf den Weg zu ihrem Mann, um ihm einen kurzen Besuch auf der Arbeit abzustatten. Unterwegs wird sie Zeuge eines Unfalls. Als sie die Polizei rufen möchte, kommt diese schon um die Ecke gebogen, da das elektronische Verkehrsleitsystem den Unfall unverzüglich gemeldet hat. Auch der Krankenwagen biegt um die Ecke. Dieser ist zur Stelle, da einer der Unfallbeteiligten sich einen Chip unter die Haut implantieren lassen hat, der im Falle eines Unfalls den Notarzt informiert und ihm so schnellstmöglich geholfen werden kann. Laura beschließt sich und ihrer Familie ebenfalls solche Chips implantieren zu lassen. Der Sicherheit wegen!

Sie zückt ihr Handy, peilt das erstbeste Werbeplakat solch eines Anbieters an und schon werden nähere Informationen auf ihr Handy geladen sowie ein individuelles Angebot erstellt.

Als sie fast bei ihrem Mann im Büro angekommen ist, piepst sein Handy als Warnung, dass seine Frau in wenigen Minuten bei ihm sein wird. Schnell schickt er seine Sekretärin weg und zieht sich an. Die Mittagspause verbringen Laura und ihr Mann in einem Restaurant in der Nähe. Dort überprüfen sie das ihnen servierte Essen auf Frische und Qualität via Handy und Scantechnologie. Der Sicherheit wegen!

Nach dem Essen muss ihr Mann wieder zur Arbeit. Laura beschließt noch ein wenig im Park spazieren zu gehen. Danach setzt sie sich ins Gras, um die Sonne zu genießen. Plötzlich klingelt ihr Handy. Am anderen Ende der Leitung ertönt eine Automatenstimme die ihr mitteilt, dass es verboten ist, sich ins Gras zu setzen. Sie sieht auf und blickt direkt in eine Kamera, die in der Baumkrone hängt. Der Sicherheit wegen!

Am Nachmittag möchte Laura Calvin von der Schule abholen. Durch einen Blick auf ihr Handy und das Drücken zweier Tasten sieht sie, dass Calvin schon im Bus am anderen Ende der Stadt auf dem Weg zu einem Freund ist.

Ihr Handy piepst. Es ist eine Nachricht vom Fundbüro. Beim Einkaufen am Vormittag hat sie ihre Jacke liegen lassen. Via RFID-Chip konnte ihr die Jacke zugeordnet werden. Auf dem Weg zum Fundbüro beeilt sie sich ein wenig, da es bald schließt. Plötzlich bremst sie abrupt ab. Sie hat ganz vergessen, dass sich seit einiger Zeit ein Chip im Auto befindet, der ihr Verkehrsverhalten an die Kfz-Versicherung und an die Polizei weitergibt. Sofern sie zu schnell oder risikoreich fährt, wird dies registriert und sie bekommt einen Strafzettel oder eine Kfz-Steuer-Erhöhung. Der Sicherheit wegen!

Abends macht sie sich auf den Weg um ihren Sohn bei seinem neuen Freund abzuholen. Da sie ihn noch nicht kennt, nimmt sie unauffällig ein Haar von ihm mit. Dieses schickt sie ein um zu überprüfen, ob er eventuell aggressive Charakterzüge hat oder zu Drogenmissbrauch neigt. Der Sicherheit wegen!


RFID heute!

VeriChip

Der VeriChip (Produktbezeichnung: VeriMed) ist ein passiver RFID-Transponder, der sich zur Implantierung in Menschen und Tiere eignet. Der Transponder befindet sich in einem etwa 12 mm langen und 2 mm dicken Glaszylinder, der beim Menschen üblicherweise oberhalb des Trizeps unter die Haut des rechten Armes eingepflanzt wird. Ebenfalls gebräuchlich ist die Einpflanzung in die Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger. Das Ein- und Herausoperieren geschieht unter lokaler Betäubung und kann problemlos ambulant erfolgen.

Für den VeriChip soll eine Vielzahl von Biosensoren entwickelt werden, die Blutdruck, Puls, Blutzucker und sogar Gehirn- und Virenaktivitäten messen. Außerdem Gyroskope und Beschleunigungsmesser, die Haltung und Position des Trägers erfassen und es auch ermöglichen sollen, den genauen Aufenthaltsort zu bestimmen. Hitzezellen, die Körperwärme in Elektrizität umwandeln, betreiben die Sensoren.


Digital Angel

Im Oktober 2006 gab die Digital Angel Corp. die Patentierung eines Glucose- Biosensors für den VeriChip bekannt. Ein Gewinn an Lebensqualität und Sicherheit für hunderte Millionen Menschen. Auch ein tragbares SOS-System könnte Biodaten abfragen und gegebenenfalls Notfallmaßnahmen auslösen. Der Sensor misst kontinuierlich. Eine Insulinpumpe kann die Daten drahtlos abfragen und den nötigen Insulinbedarf einstellen.

Im Innovationswettbewerb 2004 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gewann das Universitätsklinikum Aachen mit der Entwicklung einer Herz-Kapsel zur Überwachung der Blutdruckdaten. Die Kapsel ist für medikamentös eingestellte Patienten mit Herzschwäche konzipiert, um ein Kippen des labilen Gleichgewichtes rechtzeitig zu erkennen. Sie wird in einer Lungenarterie verankert und überwacht die Druckverhältnisse im Lungen-Gefäßsystem. Die Daten werden digital und drahtlos an eine äußerlich befestigte Antenne gesendet.

Applied Digital Solutions hat ein System entwickelt, mit dem ein VeriChip-Träger über ein Satellitennetz jederzeit weltweit lokalisiert werden kann. Verlinkt mit externen Datenbanken, die dem Chip den Zugriff erlauben, können persönliche Daten eingesehen werden und Maßnahmen ausgelöst werden. In Spitälern, psychiatrischen Kliniken, Altersheimen und in Gefängnissen wird diese Möglichkeit bereits eingesetzt.

Schon im Dezember 2004 gab VeriChip die Partnerschaft mit Orbcomm zur Herstellung der GPS-Tauglichkeit des Chips bekannt. Orbcomm garantiert durch ein Netz von Microstar Satelliten im niedrigen Erdorbit die weltweit flächendeckende Verfügbarkeit der Daten. Das bietet Anwendungen im militärischen, Sicherheits- und Gesundheitsbereich. So kann die Lokalität von implantierten Personen und markierten Gegenständen direkt mit Datenbanken verknüpft werden. Armee, Piloten, Diplomaten, Feuerwehrmänner, Staatsanwälte und andere haben sich den Chip implantieren lassen, um bei Kidnapping oder Krisensituationen besser lokalisierbar und identifizierbar zu sein.

Auch schon im Juni 2006 regte der britische Polizeichef Ken Jones an, Sexualstraftätern einen solchen Chip zu implantieren und sie mittels Satelliten zu überwachen. Wenn der Straftäter eine behördlich definierte Sperrzone, zum Beispiel mit einer Schule oder einem Spielplatz betritt, würde in einem Überwachungszentrum Alarm ausgelöst werden. Der Chip soll die Herzfrequenz und den Blutdruck des Straftäters übermitteln, um bei möglichen bevorstehenden Angriffen rechtzeitig gewarnt zu sein.


Notfallmanagement

Die US-Katastrophen-Einsatztruppe DMORT (Disaster Mortuary Operational Response Team) implantierte 2005 den Todesopfern des Wirbelsturms Katrina VeriChips, um die spätere Identifizierung zu erleichtern. Papierpässe halten nicht lange. Werden sie feucht, lösen sie sich auf oder die Schrift verläuft. Die Methode mit RFID ist besser. Der Chip wird implantiert und gleichzeitig am Leichensack eine Nummer befestigt. Ein Scanner, von außen auf Höhe der linken Schulter gehalten, kann dann die 16stellige Nummer erfassen, ohne dass der Sack wieder geöffnet werden muss.


VeriTrace

Seit 2005 produziert ein Kamerahersteller Bluetooth- und GPS-fähige Digitalkameras. Die Geräte können gleichzeitig Daten von RFID-Lesegeräten und vom GPS-Satellitennetz empfangen und sie als lesbaren Datensatz in ein Digitalfoto einbetten. Wird so ein mit einem Transponder markiertes Objekt fotografiert, werden dessen RFID-Informationen und die geographische Position festgehalten. Über einen VeriChip verlinkt mit Digital Angel kann damit auf Knopfdruck die geographische Position von jemandem oder etwas ermittelt werden. Man kann damit eine Datenbank für wertvolles bewegliches Inventar - Container, Flugzeuge, Fahrzeuge, Ausrüstung etc. - aufbauen und jederzeit dessen Standort feststellen... ...oder einfach nur seine Urlaubsfotos mit einem Geo-Informations-System wie Google Earth verlinken und sich zu den Bildern gleich die Orte samt den Aufnahmewinkeln anzeigen lassen.


Smart Guns

Applied Solutions (VeriChip) arbeitet mit dem Waffenhersteller FN Manufacturing an Waffen, die nur funktionieren, wenn ihr Besitzer sie abfeuert. Waffenträger können sich einen Chip einpflanzen lassen. Ihre Waffe, ausgestattet mit einem Scanner, lässt sich nur abfeuern, wenn die richtige Hand sie bedient. Gerät sie in die Hände von Kindern, Kriminellen oder sonst wem, blockiert sie.


Kontaktloses Bezahlen

Stammgäste in den Baja Beach Clubs in Barcelona und Rotterdam können sich seit 2004 einen VeriChip in den Oberarm implantieren lassen und brauchen bei Besuchen künftig weder Ausweis noch Geld mitzunehmen. Sie können Geld auf ein Konto einzahlen, abgerechnet wird bequem über den Oberarm. Die Wiederentfernung von VeriChips ist nicht unproblematisch. Sie sind klein und weich und können im Gewebe wandern. Deshalb sind sie u. U. schwer zu lokalisieren. Sie sind röntgenbar, aber bei Untersuchungen mit einem Magnetresonanztomographen erhitzen sie und können innere Verbrennungen verursachen.


Tieridentifikation

Eigentümernachweis und Kennzeichnung von Rassetieren bei der Tierzucht. Die Kennzeichnung ermöglicht die Identifikation am Tränkautomat, an der Futterstation, im Melkstand usw. und liefert ein exaktes Profil des gesamten Lebenswegs von der Herkunft, über die Entwicklung bis zum aktuellen Gesundheitszustand und der "Leistung" von Nutztieren.

RFID-Staub könnte auch dem Hundefutter beigemischt werden, die Steuernummer von dessen implantierten Datenchip auslesen und mit ausgeschieden werden. Dann brauchen Ordnungshüter nur noch ein Lesegerät über das Häufchen zu halten und schon wird die Geldstrafe elektronisch abgebucht.


Dokumentensicherung

Fast alle 27 Länder, deren Bürger ohne Visum in die USA einreisen können, vergeben bei neu beantragten Reisepässen nur noch Dokumente mit RFID-Chips. Lediglich Brunei, Andorra und Liechtenstein sind der Aufforderung der USA noch nicht nachgekommen. Alle nach dem 1. Oktober 2005 ausgestellten deutschen Reisepässe sind mit einem RFIDChip ausgestattet. Ein unbemerktes Auslesen der Daten soll nicht möglich sein. Für den Zugriff auf den Chip ist ein Schlüssel in der maschinenlesbaren Zone des Ausweises nötig. Diese ist nur optisch lesbar. Es ist also ein direkter Zugriff auf den Pass erforderlich.


Banknotensicherung

Die Europäische Zentralbank arbeitet unter hoher Geheimhaltung an einer neuen fälschungssichereren Notengeneration. Sie hat unter anderem auch die Ausstattung mit einem RFID-Chip geprüft.

Banknotenpapier ist zwischen 80 - 100 Mikrometer dick. Der Mikro-Chip von Hitachi kann leicht als intelligentes Wasserzeichen darin eingebettet werden. Eine Euro-Banknote kostet zwischen 5 und 9 Cent. Der Chip würde die Herstellungskosten derzeit noch verdoppeln. Deshalb ist er zunächst nur für hohe oder bevorzugt gefälschte Notenwerte und Währungen interessant. Ein kleiner Monitor wird dann bei jedem Passanten genau verraten können, was dieser an Euro-Noten bei sich trägt, und wann und wo die Banknoten kürzlich umgesetzt wurden, z. B. von Banken oder Geldautomaten. Das kann helfen, Geldwäscher aufzuspüren ... ... aber auch Taschendiebe zum lohnendsten Griff führen.


Medizinische Betreuung

VeriChip wirbt mit der Verfügbarkeit lebenswichtiger Informationen im Notfall. Andere Lösungen arbeiten mit Patientenarmbändern und lesen alle Daten entweder direkt aus dem Armband oder koppeln die ID-Daten über den PDA des medizinischen Personals mit dem Patienteninformationssystem im Krankenhaus.


Patientenüberwachung

Ein Rollstuhlfahrer befindet sich zu einer Behandlung in einem Krankenhaus. Er muss den Aufzug benutzen. Plötzlich bleibt dieser stecken. Dem Mann gelingt es nicht, Hilfe zu rufen. Im Krankenhaus wird nach dem Patienten gesucht. Ohne Erfolg. Erst nach drei Tagen wird er zufällig gefunden. Kommt nicht aus dem Kino, sondern ist leider wahr.


Sicherheit

Die Europäischen Kommission finanziert das Projekt OpTag. Ziel ist die permanente und lückenlose Bestimmung der Position jedes Fluggastes sowie die Identifizierung von "verdächtigen" Verhaltens- und Bewegungsmustern bei Passagieren und Flughafenbesuchern. Das gesamte Flughafenpublikum wird mit normaler Videoüberwachung kontrolliert und mit verhaltensanalytischer Software überprüft, der Standort jedes Fluggasts ständig über aktive RFID-Tags, z. B. in der Bordkarte, bestimmt.


Operationsbetrieb

Im Klinikum Rechts der Isar wurden schon vor längerem RFIDs im OP-Saal getestet. Sie sollen gewährleisten, dass medizinischen Instrumente desinfiziert sind und bereit liegen, dass ausreichend Tücher und Tupfer vorhanden sind und nichts im OP-Feld vergessen wird. Vom Lager bis zur Entsorgung lässt sich das Material lückenlos verfolgen. Die OP-Teammitglieder werden beim Betreten und beim Verlassen des OP-Saals erfasst. Alle Informationen, wie die Dauer einer Operation, ihr Verlauf und die dabei verwendeten Verbrauchsmaterialien, stehen über den OP-Planungsbildschirm aktuell zur Verfügung. Damit sollen sich OP-Kapazitäten besser nutzen lassen.


Abfallwirtschaft

RFID-markiertes Verpackungsmaterial lässt sich zuverlässiger sortieren und erhöht die Recycling-Qualität. Es ermöglicht eine Bestandsaufnahme der Menge und Art des Mülls und liefert wertvolle Informationen über Rohstoffverbrauch und Umweltbelastung. Bei Abholung kann die Müllmenge erfasst und bepreist werden (Bremen, Dresden). Auch das Recyclingverhalten ließe sich feststellen und honorieren (Großbritannien). Es ist aber auch jedem anderen, der über die nötige Technik verfügt, möglich, den Inhalt einer Mülltonne "im Vorübergehen" auszulesen und so ein Profil der Lebenssituation und -gewohnheiten zu erhalten.

Die BellSouth Corp. hat schon 2005 ein Patent für ein System beantragt, mit dem RFID-Etiketten im Abfall gescannt und aus den Daten die Einkaufsgewohnheiten einzelner Konsumenten analysiert werden können.


Stalkers Traum

Eine Sportfirma bietet einen Laufschuh mit RFID-Chip und iPod-Empfänger an. Jogger können damit Laufgeschwindigkeit und Wegstrecke messen. Der Sender kann allerdings aus bis zu 20 Metern Entfernung ausgelesen werden. Sicherheitsexperten konnten für 250 Dollar ein Gerät bauen, dass das Bewegungsprofil eines RFID-Chips aufzeichnete und die Daten mit dem Karten-Service Google Maps abglich. Auf dem Stadtplan ließ sich so auf den Meter genau nachvollziehen, welche Wege ein Testnutzer nahm.

Auf dem Chip sind zwar keine persönlichen Daten, anhand der Tracking-Nummer kann aber eine Verbindung zur Person hergestellt werden. So könnte man auch herausfinden, wie oft jemand einen bestimmten Ort aufsucht. Oder, wenn man mehrere Geräte an neuralgischen Punkten verteilt, Bewegungsprofile erstellen.


iGlassware

Die Mitsubishi Electric Research Laboratories (MERL) stellen eine Transpondertechnologie für Restaurants vor, die künftig das Warten auf die Bedienung erspart. Eine Antenne im Tisch liest aus dem Transponder im Glasboden laufend den Füllstand des Glases und informiert die Bedienung wenn der Inhalt zur Neige geht.


Miragraphy - der RFID-fähige Spiegel

Wenn wir mit unseren RFID-Chip-versehenen Kundenkarten, Handys, Armbanduhren vor dem Spiegel stehen, checkt das System unsere persönlichen Daten (z. B. für die persönliche Ansprache mit Namen), sieht über das ID-Merkmal des RFID-Chips in den Datenbanken nach, die unserer Konsumverhalten festhalten und startet dann passende Präsentationen, Kaufvorschläge etc. Über das Auslesen der Mikro-Chips in Banknoten oder der RFID-Chips in Kreditkarten könnte Miragraphy auch feststellen, ob es eher einen "Looser" oder "Winner" vor sich hat.

Das System wäre über eine Videokamera noch zu erweitern. Zum Beispiel gibt es Videoanalysesoftware, die durch Auswertung der Mimik feststellen kann, in welcher Stimmungslage sich der Aufgenommene befindet, und so das System unterstützen könnte, die "Kaufmotivation" positiv zu beeinflussen. Und wenn die Box schon eine Anbindung an das Netz hat und mit PC und Videokamera ausgerüstet ist, warum nicht den "Konsument" gleich einem biometrischen Check unterziehen, um festzustellen, ob sich nicht ein Terrorist oder Krimineller hinter ihm verbirgt?


smartCard

Weltweit haben RFID-Tags im Bankensektor bereits Fuß gefasst. Selbst innerhalb Europa gilt Deutschland inzwischen als weißer Fleck. Ob die Rabobank in Holland oder die Royal Bank of Scotland in Großbritannien, die Chase Bank in den USA oder Kreditinstitute in Japan, Korea und der Türkei - alle nutzen diese Technik zur Intensivierung von Kundenbindung und Kundenservice. Eine auf den Kunden zugeschnittene Werbung auf dem Plasmabildschirm, sobald dieser die Filiale betritt? Eine persönliche Mitteilung auf dem Geldautomaten oder Kontoauszugsdrucker, wenn er davor steht? Ein Hinweis am Beraterplatz, dass ein bestimmter Kunde gerade die Zweigstelle betreten hat? Der Kundenberater hätte dann sofort die Möglichkeit, Daten über diesen Kunden abzurufen, sich eine ganzheitliche Kundensicht darstellen zu lassen und daraus ein individuelles Angebot zusammenzustellen und zu besprechen.


E-ZPass

In Nordost-Bundesstaaten der USA können Fahrzeuge an Mautstationen mittels Transponder identifiziert werden. Die Gebühr wird einem Prepaid- Konto belastet. An einer Highspeed-Version, die eine Erfassung beim Durchfahren mit voller Geschwindigkeit erlaubt, wird gearbeitet. Mit den dabei gesammelten Daten lässt sich jederzeit ein räumliches und zeitliches Bewegungsprofil für ein Fahrzeug erstellen.


Smart Carpet

Der Teppichhersteller Vorwerk stellte 2005 ein mit RFIDChips bestücktes Underlay vor, das unter Teppichböden verlegt werden kann. Es dient als Navigationssystem für Serviceroboter und liefert diesen eine virtuelle Landkarte u. a. mit Flur- und Zimmernummern und Bodenbeschaffenheit.


Intelligente Geräte

Die Waschmaschine kocht keine Seidenbluse mehr. Der Herd erkennt, wie die Speisen zu garen sind. Der Kühlschrank weiß, was drin ist und was abläuft. Per Handy lässt sich aus dem Supermarkt abfragen, was gekauft werden muss oder der Kühlschrank bestellt selbst über das Internet.


Intelligente Reifen

In den USA wurde die elektronische Reifendruckkontrolle für Neufahrzeuge ab dem Modelljahr 2004 zur Pflicht. Die Informationen aus dem Reifenkontrollsystem können auf verschiedene Displays zum Beispiel im Rückspiegel projiziert werden. Über die bidirektionale Kommunikation zwischen Reifen und RDKS-Steuergerät können bluetoothfähige Geräte außerhalb des Fahrzeugs mit dessen Intelligenz kommunizieren. Dies kann eine Mitteilung auf dem Mobiltelefon sein. Auch die Kommunikation mit entsprechenden Empfangsgeräten einer Tankstelle sind denkbar. Dann könnten Autofahrer auf einem Display an der Zapfsäule ablesen, ob und exakt welche Luftdruckkorrekturen sie rechtzeitig vornehmen sollten.


Herstellung, Verteilung und Vertrieb (Supply Chain)

Produkte können von der Herstellung über die Lagerung und Verteilung bis zum Verkauf individuell identifiziert und verfolgt werden. Das senkt die Lager- und Personalkosten, verbessert und beschleunigt die Logistik, optimiert die Warenverfügbarkeit und gewährleistet vollständige Rückverfolgbarkeit. Im Distributionslager werden die Waren (Paletten oder einzelne Pakete) mit Transpondern versehen und von den an den Warenein- und -ausgangstoren installierten RFID Lesegeräten erfasst. Die Böden der Verkaufsregale sind mit RFID-Lesern ausgestattet. Wird ein Produkt entnommen, werden die Daten ausgelesen und auf dem Display des Regals erscheint ein zum Produkt passender Werbefilm. Das intelligente Regal registriert auch, wenn ein Produkt am falschen Platz, das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen oder nur noch eine begrenzte Zahl zur Verfügung steht. Dann werden Mitarbeiter informiert, um die Bestände zu korrigieren oder zu ergänzen.


Die persönliche ID

"Eine Nummer könnte bereits bei Geburt zugewiesen werden und so mit durch das ganze Leben gehen. Am besten würde man den Mikrochip auf dem Handrücken implantieren, denn das wäre am einfachsten zum Scannen." Tim Willard, World Future Society (Washington DC)


Big Brother: Konsumterror und Manipulation.

Weniger entspannt sieht der Netzaktivist padeluun das Gefahren Potenzial von RFID. "Anders als bei anderen Datensammeltechniken wie Preisausschreiben, Bezahlen mit Karte, Punktesammeln oder Nutzung von Kundenkarten hat der Bürger bei RFID-Chips keine Kontrolle darüber, welche Daten abgefragt werden. Das passiert automatisch per Funk, er bekommt es nicht einmal mit." Deswegen hat der Verein zur Förderung des Öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs bereits 2003 der RFID-Technik und der dazugehörigen Lobby den Big-Brother-Award im Bereich Verbraucherschutz verliehen. Diesen Negativpreis erhalten Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die nach Ansicht der Jury besonders nachhaltig gegen Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung verstoßen. "RFIDs definieren das Wort Konsumterror völlig neu - spätestens wenn sich ein internationaler Standard durchgesetzt hat."


Sendeschluss:

Der RFID-Chip lässt sich deaktivieren. Das Hauptproblem bei den Chips: Sie sind nahezu unbegrenzt haltbar und funktionieren auch nach Jahren, wenn sie nicht korrekt abgeschaltet werden. Das geschieht im Fall des Future-Stores an der Kasse mit Hilfe eines speziellen Deaktivators, ähnlich wie auch andere Diebstahlsicherungen entfernt werden. Während bei älteren Generationen der Chip nur temporär über die Veränderung eines Einzelwertes deaktiviert wurde, gibt es heute bereits dauerhaft deaktivierbare Chips.


Mit Mikrowellen zerstören:

Wer sich darauf nicht verlassen will, könnte den Chip auch durch Bestrahlung mit Mikrowellen nachhaltig zerstören, etwa indem man ihn in den Mikrowellenherd steckt und diesen für wenige Sekunden ein- und wieder ausschaltet.

Nützlich nach dem Kauf: Andererseits ist es fraglich, ob die Anwender in einigen Jahren überhaupt noch daran interessiert sind, den integrierten Chip unschädlich zu machen. Denn er kann möglicherweise auch nach dem Kauf noch hilfreich sein, etwa wenn in Haushalten Geräte wie intelligente Kühlschränke oder Waschmaschinen stehen. Sie würden ihre Infos genau aus diesen Daten gewinnen: etwa welche Farbe ein Kleidungsstück hat, wie heiß es gewaschen werden darf, was sich für Lebensmittel in einer Packung befinden oder wie lange diese haltbar sind.


Die gute und die böse Seite.

Man ist hin- und hergerissen: Sind RFID-Chips der Untergang des informationell Selbstbestimmten Abendlandes, oder ist das alles bloß Panikmache einiger unentspannter Netzaktivisten?

Fakt ist, dass sich mit den Schnüffelchips sehr viel mehr über das Verhalten von Kunden herausfinden lässt als bisher. Das mag praktisch sein, dient aber in jedem Fall auch der Gewinnmaximierung der Unternehmen. Und das Schlimme daran: Ein durchschnittlich technisch gebildeter Kunde bekommt es oft gar nicht mit, dass er überwacht wurde. Noch habe ich als Kunde die Wahl, wo ich einkaufe. Bei Events wie der Fußball-WM hat jedoch wohl niemand aus Datenschutzgründen auf seine mit einem Schnüffelchip versehene Karte verzichtet. Die Frage ist, ob man die Annehmlichkeiten der Technik auch ohne die Gefahr der Aufgabe seiner Privatsphäre bekommt. Ein ungutes Gefühl bleibt.





Modernes Plastikgeld - Kontaktlos bezahlen

Wie weit sind Banken und Handel beim Bezahlen im Vorbeigehen, der wohl schnellsten Art, kleine Geschäfte abzuwickeln? Nach dem Willen von Händlern soll die kontaktlose Zahlkarte bald viel häufiger genutzt werden. Doch werden die Kunden mitmachen? Es klingt einfach: Im Vorbeigehen bezahlen - an der Supermarktkasse, beim Bäcker oder am Zeitungskiosk. Technisch sind EC- und Kreditkarten längst soweit. Die Kartenanbieter Mastercard und Visa setzen zwar ebenso auf das sogenannte kontaktlose Bezahlen wie die Sparkassen. Bisher kramen die meisten Kunden in Deutschland an der Kasse aber weiter in ihren Geldbörsen nach passendem Bargeld oder zahlen herkömmlich elektronisch mit PIN oder Unterschrift.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:
http://www.n-tv.de/ratgeber/Kontaktlos-Bezahlen-article5072656.html




Hitachi stellt RFID-Staub her - Winzige Partikel als RFID-Chips zum Einbringen in Papier

Hitachi hat in Japan die Entwicklung von RFID-Staub angekündigt. Dahinter verbergen sich nicht etwa zermalmte RFID-Chips, sondern so kleine Sender, dass sie vom Betrachter eher als Staub denn als elektronische Bauteile wahrgenommen werden. Die Funkchips messen gerade einmal 0,05 x 0,05 mm.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:
http://www.golem.de/0702/50578.html




Visa: Ab 2012 kontaktloses Bezahlen in Deutschland

Berührungsloses Bezahlen bietet der Kreditkartenanbieter Mastercard in Deutschland bereits in Ansätzen an. Anfang 2012 will Visa nachziehen. Doch bei Kontaktlos-Karten ist so mancher Kunde skeptisch.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:
http://www.n-tv.de/ticker/Geld/Visa-Ab-2012-kontaktloses-Bezahlen-in-Deutschland-article3781186.html

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