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Sensible Daten werden
SSL verschlüsselt.



Warum gibt es Pass-Sicherheit.de?

Eine Erklärung weshalb es diese Website gibt.


Ein Bericht über den neuen Reisepass in der Tagesschau am 1. November 2007 hat bei mir Verwunderung hervorgerufen. So sollen ab diesem Zeitpunkt persönliche Daten und Fingerabdrücke über eine Funkschnittstelle abrufbar sein.

Mir, als Elektrotechniker, machten sich schnell Bedenken bezüglich des Datenschutzes breit.

Denn von der ersten Sekunde an war klar: Sensible Daten durch die Luft zu übertragen, erscheint mir eine fragwürdige Idee. Auch mögen die Verschlüsselungstechniken der RFID-Chips zunächst Sicherheit bieten, aber wer garantiert mir als Nutzer, dass dies auch so bleibt?

Zum Thema Sicherheit fiel mir ein, dass man bei Chips auf Kreditkarten sogar so weit ging, die in Hardware gegossene Verschlüsselung mit einem Elektronenrastermikroskop zu entschlüsseln.

So viel Aufwand muss man bei RFID bei weitem nicht betreiben. Die Brut-Force-Methode, also das Entschlüsseln der Daten durch intelligentes Ausprobieren, ist hier bereits ein erfolgreiches Mittel.

Nicht zuletzt moderne Grafikkarten mit Prozessoren, welche speziell die hier zur Anwendung kommende Fließkommaberechnung beherrschen, lassen die Entschlüsselungszeiten immer kürzer werden.



Aber die Gedanken kreisten nicht nur um persönliche Daten, die ausgefunkt werden können. Gänzlich ohne jede Entschlüsselung senden viele Karten, darunter jetzt auch der neue Personalausweis, nach Anfrage eine eindeutige Nummer (ID) zurück.

Denkt man dabei an eine Bewegungsüberwachung könnten individuelle Profile erstellt werden. Vielleicht am besten vergleichbar mit einem unlöschbaren Tracking-Cookie auf dem Computer, der Daten über besuchte Websites und das Nutzerverhalten abspeichert.

So könnte festzustellen sein, welche ID sich z.B. vor einem Schaufenster aufhält. Wie lange diese dort verweilt und ob diese ID wiederkommt. Ob sie in den Laden hineingeht, ob sie etwas gekauft hat, wann diese wieder hinausgeht etc. Beim Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte könnte man der ID dann sogar noch einen Namen zuordnen.



Die Frage wie man all das verhindern kann, konnte ich mir schnell beantwortet.

Es muss eine Art Faradayscher Käfig um die Karten, Ausweise und Pässe mit den RFID-Funkchips angebracht werden. Also ein Käfig in welchen keine elektromagnetischen Wellen eindringen können. Da der Funkchip dadurch von außen nicht mehr mit Energie versorgt werden kann, können auch keine Funksignale mehr zurück gesendet werden.

Aber letztlich geht es sogar noch besser: Das in den Produkten von Pass-Sicherheit.de verwendete Material geht noch einen Schritt weiter. Jeder RFID-Chip besitzt eine bestimmte Arbeitsfrequenz (Resonanzfrequenz). Die RFID-Chip-Antenne ist exakt auf diese Frequenz abgestimmt, damit die benötigte Energie empfangen werden kann. Verstimmt man die Resonanzfrequenz der Antenne, kann diese die gesendete Energie nicht empfangen und den Chip nicht mit Spannung versorgen.

Genau dies leistet das verwendete Material Cryptalloy. Es verschiebt durch bloße Anwesenheit den Resonanzpunkt der Antenne. In der Folge können auch Produkte produziert werden, welche z.B. eine Karte nicht vollständig umschließt.



Jetzt ist da noch die Sache mit der Auslesereichweite des RFID-Chip.

Wenige Zentimeter sollen es sein, so heißt es. Diese Angaben stimmen auch, sofern es sich um ein Standard Lesegerät handelt.

Entscheidend für die Auslesereichweite ist die eingesetzte Sendeenergie und die Antennentechnologie. Von entsprechenden Geräten können RFID-Chips bis zu mehreren 10 Metern ausgelesen werden.



Als ich nach der Tagesschau am 01. November 2007 anfing darüber nachzudenken, was ich tun kann, um die Kontrolle über meine persönlichen Daten zu gewährleisten, kreisten die Gedanken zunächst nur um den Reisepass. Aber die Geschichte wäre nicht aus dem echten Leben, wenn sie nicht viel wahnwitziger sein würde.

Reisepass » RFID
Personalausweis » RFID
EC Bankkarte » RFID
Kreditkarte » RFID
Blutspendeausweis » RFID
Car-Sharing-Ausweis » RFID
Bibliotheksausweis » RFID
Studentenausweis » RFID
Veranstaltungsticket » RFID
Clubkarte » RFID
Bonuskarte » RFID
Fahrkarte » RFID


Der neueste Clou ist meines Erachtens die Giro-Bankkarte mit Funkchip zum kontaktlosen Bezahlen. Wobei "kontaktlos" wörtlich zu nehmen ist, denn für eine Abbuchung muss ich garantiert nichts tun. Keine PIN, keine Unterschrift...

Ebenfalls gänzlich neu ist eine weitere Betrachtung. Auf vielen RFID-Karten sind Namen und Adresse auf dem Funkchip hinterlegt. Tragen Sie diese Karten ungeschützt auch am Urlaubsort mit sich, könnten Adressdaten völlig unbemerkt und ohne direkten Kontakt ausgelesen werden. In der Regel ein Garant, dass Ihr Haus oder Wohnung zuhause gerade unbewohnt ist. Einen Anruf später ist ein Kollege "vor Ort" eventuell bereits in Ruhe "eingestiegen".


Die RFID Technologie dringt zunehmend in unseren Alltag ein, aber nur wenig bekommen wir davon mit. Wie die oben genannten Computer-Cookies, begleiten uns die kleinen Funkchips auf Schritt und Tritt. Annehmlichkeiten werden unter Umständen erkauft durch maximale Transparenz in allem was wir tun. Und Identitäten werden zu einem kostbaren Gut.

Vielen Menschen ist es egal, ob Vorlieben oder Verhaltensprofile über die eigene Person bekannt sind und genutzt werden. Sie haben "nichts zu verbergen". Dass Werbung passgenau auf jeden einzelnen geschaltet werden kann, stört auch nicht wirklich. Was aber, wenn verschiedene Datenquellen zusammen geschaltet werden? Versicherung? Krankheiten? Essverhalten? Bestimmte Vorlieben? Hat man dann vielleicht doch das ein oder andere gerne nicht erzählt oder eben: zu verbergen?

Die Geschichte lehrt uns, was möglich ist, wird umgesetzt. Was niemals knackbar ist, wird geknackt. Und was zusammengeführt werden kann, wird zusammengeführt.



Gewiss geht es nicht darum, Technologien zu verteufeln oder dem technologischen Fortschritt entgegenzutreten. Gerne möchte ich aber bewusst und kontrolliert meine Daten preisgeben. Ich möchte bestimmen, wem ich sie gebe. Und ich möchte bestimmen, was und wann ich bezahle.

Diese wirklich einfachen "Werkzeuge", die nötig sind, um ein unkontrolliertes Abfließen meiner persönlichen Daten aus RFID-Chips zu verhindern, biete ich Ihnen in meinem Onlineshop an.

Das ist es, was ich gerne für Sie tun möchte.


Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht mir eine Nachricht zu schreiben.

Mit sicheren Grüßen
Ihr Timo Ferber

TÜV Zertifizierung
Für effektiven Datenschutz,
setzen wir in allen Produkten
auf Cryptalloy®.

Das Material Cryptalloy®, welches wir in unseren Produkten verwenden, hat das TÜV-Siegel für RFID-Schutz erhalten.

Cryptalloy® ist TÜV zertifiziert
und schützt sicher bei allen
gängigen RFID-Frequenzen.

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