WARENKORB
keine Produkte

Was ist der Unterschied zwischen RFID und NFC?

Sehr häufig verwenden wir bei unseren angebotenen Produkten Begriffe wie RFID-Geldbörse, NFC-Geldbeutel, NFC-Scannerschutz, RFID-Schutzhülle oder NFC-Schutzhülle und weitere Kombinationen. Auf den ersten Blick kann dies undurchsichtig wirken.

Bei Pass-Sicherheit.de verfügen alle angebotenen Produkte über eine Abschirmung vor RFID NFC Funkwellen.

Für Sie bedeutet das, bei Pass-Sicherheit.de spielt es in Bezug auf die Abschirmung keine Rolle, ob wir das Produkt mit "RFID-Schutz" oder "NFC-Schutz" bezeichnen. Wir behandeln die Begriffe "RFID" und "NFC" gleichwertig, da für beide die identische technologische Grundlage gilt.

  Wozu ein RFID-sicheres Portemonnaie?

 

Was ist RFID?

Bei RFID (engl. radio-frequency identification / Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) handelt es sich um eine Technologie zum berührungslosen bzw. kontaktlosen und automatischen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten (z.B. Produkten oder Lebewesen) mit Radiowellen (Funkwellen).

RFID-Chips (Transponder / oder auch Funketikett genannt) können sehr klein sein und lassen sich fast überall unterbringen (
siehe Sicherheitsmeldungen: RFID-Staub). RFID-Systeme finden Verwendung z.B. in Büchereien, Zutrittskarten, Fahrkarten, Studentenausweisen und bei kontaktlosen Türöffnern, sowie in Dokumenten wie dem Reisepass (ePass) und seit November 2010 auch im Personalausweis (ePerso, nPA, neuer Perso).

 

Was ist NFC? Was ist der Unterschied zu RFID?

Die Basis von NFC (Near Field Communication) bildet RFID, wie unter "Was ist RFID?" beschrieben. Zu RFID besteht im weiteren aber ein Unterschied in der Kommunikation.

Ein RFID-Lesegerät baut ein elektromagnetisches Feld auf und überträgt damit Energie in das passive Medium den sogenannten "Tag" oder "Smartcard". In diesem Fall kann es beispielsweise ein ePerso, ePass, Kreditkarte oder der Ausweis eines Zutrittkontrollsystem sein. Der enthaltene Chip startet nun die Kommunikation mit dem Lesegerät. Auf diese Art können die Daten ausgelesen werden.

Geräte die über NFC verfügen können aber auch untereinander kommunizieren. Dies nennt man auch "Peer to Peer".

In der Praxis bedeutet dies, dass z.B. ein NFC-Handy eine kontaktlose Kreditkarte emulieren kann. Der Kassenleser kann nicht unterscheiden, ob eine Kreditkarte ausgelesen wird oder ob es sich um ein Handy mit NFC handelt. Ein NFC Gerät kann auf das Signal reagieren. Ein RFID-Chip kann nur statische, die auf dem Chip enthaltenen Daten senden.

Der Unterschied von NFC zu RFID ist sozusagen die aktiv/aktiv Kommunikation.


 

Wie schütze ich meine EC-Karte oder Kreditkarte vor Magneten? Der Magnetstreifen wird immer wieder gelöscht bzw. zerstört

Magnete werden sehr häufig in technischen Produkten wie Handys, Smartphones und natürlich auch in Kopfhörern verwendet. Die kleinen Helferlein und nützlichen Gadgets trägt man gerne allzeit bei sich. Aber auch in Taschen, Handtaschenverschluss, Smartphonehüllen und Tankrucksäcken befinden sich oftmals Magnete. Schnell ist da der Magnetstreifen beim schnellen vorüberstreifen der EC-Karte, Kreditkarte, aber auch der Hotelzugangskarte gelöscht und die Daten sind unwiderbringlich zerstört.

Diesen Ärger können Sie sich zukünftig ersparen, denn hier bieten Produkte von SECVEL besonderen Schutz vor Magneten:


Zur Übersicht aller SECVEL Magnetschutzprodukte Infos zum 5-fach Schutz der SECVEL-Schutzhüllen

Hinweis: Die Kartenschutzhüllen von SECVEL bieten neben dem Magnetstreifenschutz auch den wichtigen RFID-Schutz.

 

RFID Chip detektieren: Wie erkenne ich eine Karte mit RFID-Chip? Wie kann man einen RFID-Chip finden?

Wie kann ich einen RFID-Chip oder NFC-Chip finden oder aufspüren? Selbstverständlich, und sehr einfach funktioniert eine Chip Identifikation mit verschiedenen messtechnischen Methoden. Was ist aber, wenn einzelne messtechnische Geräte nicht zur Verfügung stehen? Im folgenden eine sehr einfache Möglichkeit, RFID-Chips in Karten, Ausweisen oder Kreditkarten ausfindig zu machen:

An fast allen Handys und Smartphones ist heutzutage eine sehr leistungsstarke LED-Lampe integriert, welche normalerweise als Fotoblitz verwendet wird. Diese Lampe scheint aber so hell, dass der Lichtstrahl dünnen Kunststoff gut durchleuchtet. Perfekt geeignet um zum Beispiel den RFID-Chip in einer NFC-Kreditkarte zu finden. Selbst bei etwas dunkel eingefärbten Karten kann diese Methode noch funktionieren.

Wenn man die Karte direkt über diese helle LED-Lampe legt und mit der Karte darauf etwas herumfährt, wird bei Karten mit einem RFID-Chip die ovale oder am äußeren Rand herumlaufende Antenne (Spule aus feinem Kupferdraht) in Form eines dunklen Streifens sichtbar. In vielen Fällen kann man sogar erkennen, wie 2 einzelne kleine Drähte in den inneren Bereich der Karte laufen und dort sich ein weiterer schwarzer Punkt aufzeigt. Dies ist der eigentliche RFID-Chip oder NFC-Chip, je nach Kartentyp.


 

Sind RFID-Blocker sinnvoll?

Diese Frage kann uneingeschränkt mit Ja beantwortet werden. Grundsätzlich ist die RFID- und NFC-Technologie nicht mehr wegzudenken und wird sich in Zukunft noch in etlichen weiteren Bereichen des Lebens einfügen.

Zu nennen sind hier zum Beispiel RFID-Türöffner für das Smarthome. Man sollte nie die Möglichkeit außer acht lassen, dass Chips technisch gesehen kopiert werden können. Eventuell macht man sich von elektronischen Systemen immer mehr abhängig, dann sollte ein Blick auf die Sicherheit nicht fehlen. Den Herstellern zu vertrauen ist eine gute Sache, hin und wieder haben sich in der Vergangenheit aber auch immer wieder unschöne Situationen ergeben. Wo ein Schloss ist, da gibt es auch einen Schlüssel. Dass Sicherheitssysteme auch überwunden werden, kann man regelmäßig in den Nachrichten lesen.

Auch Hotelkarten können betroffen sein. Immer häufiger sind in Hotels Funkkarten anzutreffen, mit welchen Sie Ihr Hotelzimmer betreten oder auch Dienstleistungen des Hotels buchen können. Auf diesen Karten können persönliche Daten wie Name und Adresse von Ihnen abgespeichert sein. In einem Kundengespräch wurde mir genannt, dass die Karte gerne auch zu einer schnellen Sitzplatzreservierung zum Beispiel am Frühstückstisch genutzt wird - natürlich nicht wissend, dass dort persönliche Daten per Funk für jedermann abrufbar sind. Dies ist natürlich in doppelter Hinsicht fatal. Am Urlaubsort leicht zugängliche persönliche Informationen, können zuhause zum Desaster führen. Auch in jener Hinsicht, dass man das Abgreifen der Daten nicht bemerkt, denn es "fehlt" ja nichts.

Ein weiteres Beispiel wäre eine per Funk auslesbare Gesundheitskarte, welche Krankheiten, Allergien, regelmäßig eingenommene Medikamente etc. verrät. Sicherlich nützliche Informationen, aber nur in den richtigen Händen. Was schnelle Hilfe verspricht, kann im schlimmsten Fall gegen Sie verwendet werden. Vielleicht wissen Sie dann noch nicht einmal, dass diese Funktion aktiviert ist. Es ist sinnvoll sich vorab darum zu kümmern.

Wenn Sie ein Elektroauto fahren, benötigen Sie aktuell noch einen ganzen Stapel an Ladekarten, welche in der Regel mit der NFC-Technik funktionieren und entsprechende Daten per Funk bereitstellen. Es ist sinnvoll auch diese Daten mit einem RFID-Blocker zu schützen.

Die genannten Beispiele sind entweder bereits in Anwendung oder erreichen Nutzer in naher Zukunft. Interessant sind vorallem aber auch die Anwendungen, welche hier jetzt noch nicht stehen, welche man sich vielleicht auch noch gar nicht vorstellen kann - oder vielleicht auch nicht vorstellen mag.


 

Welche Gefahren drohen bei RFID und NFC?

Um die Informationen eines RFID-Chips auszulesen, ist kein direkter Kontakt zum Lesegerät erforderlich. Abhängig von dem eingesetzten RFID-System kann die Lesereichweite von wenigen Zentimetern bis hin zu mehreren Metern betragen.

Unabhängig davon, ob Sie wissend oder unwissend einen RFID-Chip z.B. auf Ihrer NFC-Kreditkarte in der Tasche tragen, können Sie Ziel eines Lauschangriffs werden. Da kein physischer Kontakt zu Ihrer Karte erforderlich ist, bemerken Sie nicht, dass Ihre Daten ausgelesen werden.

Einen Überblick möglicher Angriffe finden Sie auf unserer Seite
RFID-Angriffsmethoden.

Aktuelle Nachrichten über RFID-Sicherheit finden Sie auf unserer Seite
RFID-Sicherheitsmeldungen.

 

Wie kann ich mich vor unbefugtem Auslesen schützen?

Um sich vor unbefugtem Auslesen zu schützen ist es notwendig die Kommunikation zwischen dem RFID/NFC-Chip und dem Lesegerät zu verhindern. Dies kann z.B. durch dicke Kupferbleche erfolgen, allerdings wird hier schnell klar, dass diese Lösung nicht zuletzt aufgrund des hohen Gewichtes sehr unpraktikabel ist.

Die Hersteller unserer Produkte setzen deshalb spezielle Materialien ein, um bei einer möglichst geringen Dicke dennoch sehr hohe Abschirmungen gegen Funkwellen zu bieten. Auf unserer
RFID-Video Seite finden Sie weitere Informationen und RFID-Blocker Tests.

 

RFID-Test: Verhindern mehrere NFC-Karten als Stapel oder Münzgeld in einem Portemonnaie das Auslesen?

Häufig wird als vermeintlich guter Tipp mitgeteilt, dass ein Kartenstapel oder auch Münzgeld reicht, damit die Funk-Karten nicht mehr ausgelesen werden können. Wir haben den Test gemacht. Sie sollten diesen Tipps nicht als Sicherheitslösung vertrauen, denn sie funktionieren nicht.

Sehen Sie das Testvideo auf unserer
Test-Video-Seite.

 

ePerso: Ist der RFID-Chip deaktiviert, wenn die eID nicht beantragt oder freigeschaltet wurde?

Nein. Der RFID-Chip auf dem elektronischen Personalausweis ist immer aktiviert. Leider ist es ein Trugschluss anzunehmen, dass mit dem "nicht" aktivieren der eID auch der Funkchip deaktiviert bleibt.

Hoheitliche Zugriffsstellen, wie z.B. die Polizei können immer die Daten auf dem Funkchip auslesen. Es sind grundsätzlich immer alle Daten auf dem Chip enthalten. Also ggf. auch die Fingerabdrücke, das Foto und alle entsprechenden persönlichen Daten.

Die Ausweisfunktionen in Zusammenhang mit der eID sind also sozusagen "nur" eine Erweiterung.

Aktualisierung: Nach einer Änderung im Jahr 2017 im Gesetz zum elektronischen Personalausweis kann bei Neuaustellung des Personalausweises die eID nicht mehr deaktiviert werden. Neu ausgestelle elektronische Personalausweise verfügen damit grundsätzlich über die Funktionen der eID.


 

Personalausweis kopieren verboten

Seit der Einführung des elektronischen Personalausweises im Jahr 2010 ist auch das neue Personalausweisgesetz in Kraft. Dennoch wird sehr gerne immer noch gegen grundlegende Vorschriften der neuen Regelung verstoßen. Regelmäßig wird der Personalausweis aus der Hand gegeben, Kopien zur Identifikation erstellt oder als Pfand genommen.

Mit den neuen Regelungen hat der neue Personalausweis neben der hoheitlichen Ausweisfunktion auch die Möglichkeit zur Signatur und zur Authentisierung erhalten. Damit diese Funktionen nicht missbraucht werden können, sieht das Gesetz vor, den ePerso weder zu kopieren und möglichst gar nicht mehr aus der Hand zu geben.

Denn dies hat einen sehr wichtigen Grund. Auf dem neuen Personalausweis ist die Berechtigungs-Nummer abgedruckt. Diese soll grundsätzlich nur dem Ausweisinhaber bekannt sein und ist in Bezug auf das Auslesen der Daten auf dem Funkchip vom Datenschutz her gleichzusetzen z.B. mit Ihrer Bankkarten-Pin. Durch das Kopieren des Ausweises oder der Überlassung als Pfand, stehen diese Daten natürlich leicht zur Verfügung.

Gesetzestextauszug: "Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten aus oder mithilfe des Ausweises darf künftig nur über die dafür vorgesehenen Wege erfolgen. ( ... ) Weitere Verfahren z.B. über die opto-elektronische Erfassung (scannen) von Ausweisdaten oder dem maschinenlesbaren Bereich sollen ausdrücklich ausgeschlossen werden."

Weiter: "Vom Ausweisinhaber darf nicht verlangt werden, den Personalausweis zu hinterlegen oder in sonstiger Weise den Gewahrsam aufzugeben."


 

Mache ich mich strafbar, wenn ich Produkte von Pass-Sicherheit.de (mit Abschirmung) verwende?

Nein, in keinster Weise. Durch die Verwendung einer RFID-Geldbörse oder einer RFID-Schutzhülle werden Karten oder Ausweise und Pässe mit kontaktlos Funktion in keinster Weise verändern oder gar zerstört.

 

Allgemeine Gedanken zur RFID-Technologie

Beschäftigt man sich näher mit dem Thema RFID-Chips, erhält man eine Flut an Informationen. Insbesondere auch Informationen, welche sich mit dem Menschen an sich als Träger auseinander setzen. Ist es bei Haustieren bereits seit 2012 in Deutschland Pflicht einen RFID-Chip zu implantierten, ist der implantierte RFID-Chip beim Menschen bis weilen völlig utopisch und nach dem Grundgesetz der körperlichen Unversehrtheit auch nicht umsetzbar.

Doch es könnten auch die Menschen selbst sein, welche danach verlangen. Eventuell sind es Sicherheitsgründe, die dann Türen öffnen oder überhaupt Transaktionen, zum Beispiel aufgrund einer Bargeldabschaffung, gültig erscheinen lassen. Möchte man dann einen RFID-Handschuh entwickeln? Im Winter muss man einen normalen Handschuh etwas zurück ziehen, um mit dem Handrücken die Fußgängerampel zu betätigen. Muss in Zukunft der RFID-Handschuh zurück gezogen werden, um in die Gated Community eintreten zu dürfen?

Sie selbst sind auf dieser Webseite, weil Sie von RFID bereits etwas gehört haben. Eventuell haben Sie sich über Ihre eigene Sicherheit oder Identität Gedanken gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich regelmäßig Gespräche mit Menschen führe, welche überrumpelt werden von dieser Technologie, viele natürliche Fragen stellen und teilweise auch erbost sind, dass sie nicht darüber informiert werden. Man könnte auch sagen, dass das Thema RFID als solches noch völlig unbekannt ist.